Operation eines Luftröhrenschnittes

Koniotomie, Tracheotomie

Eine Eröffnung der Luftröhre (= Tracheotomie) durch die Halshaut ist eine lebenserhaltende Maßnahme, die als Noteingriff oder prophylaktisch zur Sicherung der Atmung eingesetzt wird.

Die Notwendigkeit zu diesem Eingriff ist gegeben bei: plötzlicher Atemnot (bei Allergie, Endzündungen des Kehlkopfes und des Zungengrundes, nach Kropf-Operationen mit Stimmbandlähmung, Verletzungen), beim bewusstlosen Patienten, der über mehrere Tage beatmet werden musste, bei Entfernung des Kehlkopfes und vorbeugend bei ausgedehnten Operationen am Kehlkopf, Schlundschlauch, Zunge, Gaumen und Mandeln.

 
  Dr. Jochen Schachenreiter
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Operation
 

Von einem Hautschnitt (vertikal oder horizontal) über der Drosselgrube wird die Luftröhre freigelegt. Dabei wird meist der mittlere Anteil der Schilddrüse durchtrennt und die Luftröhre im Bereich des 2. bis 3. Knorpelringes eröffnet und ein Tubus oder eine Kunststoff- oder Metallkanüle eingesetzt.



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