Spiegelung von Luftröhre und Bronchien

Bronchoskopie

Die Spiegelung von Luftröhre und Bronchien (Hauptatemwege der Lunge) ist eine wichtige Untersuchungsmethode, um anhaltenden Husten, Atemstörungen und etwaige Lungenerkrankungen abzuklären.

Mit dem Untersuchungsinstrument (Bronchoskop) lassen sich die Atemwege gründlich besichtigen. Durch das Bronchoskop können mit kleinen Zangen, feinen Bürsten oder durch Spülen und Absaugen (Lavage) Gewebsproben entnommen und auf abnorme Zellen oder Krankheitserreger untersucht werden.

Selten werden im Rahmen der Spiegelung über die Entnahme von Gewebe und Zellmaterial hinaus weitere Eingriffe durchgeführt, z.B. Entfernen, Behandlung von Geschwülsten oder Fremdkörpern.
 
  Dr. Jochen Schachenreiter
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Die Bronchoskopie
 

Es gibt zwei Arten von Bronchoskopen. Das starre Bronchoskop, ein Rohr von etwas 6 – 8 mm Durchmesser, wird durch Mund und Kehlkopf in die Luftröhre und die Bronchien eingeführt.

Das dünne biegsame Bronchoskop (Endoskop) kann durch den Mund oder die Nase eingeführt werden; mit ihm gelangt man auch in kleinere Bronchien. Die Spiegelung mit dem biegsamen Bronchoskop wird in aller Regel in örtlicher Betäubung – nur in Ausnahmefällen in Narkose – durchgeführt. Der endoskopische Befund kann mit einer Videokamera aufgezeichnet werden.



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