Operation v. Hauttumoren im Gesichts- u. Halsbereich
Im Bereich der Gesichts- und Halshaut können bösartige wie gutartige Tumore auftreten.

Bei Verdacht der malignen Entartung muss dieser Tumor im Gesunden entfernt werden.
 
  Dr. Jochen Schachenreiter
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Operation
 

Ziel der Operation ist es, den Hauttumor vollständig in einem Stück (=im Gesunden) zu entfernen. Bei Verdacht des Vorliegens eines bösartigen Hauttumors ist oft vor der Operation eine Gewebsprobe notwendig.

Ein bösartiger Hauttumor muss ausgedehnter (mit Sicherheitsabstand ) operiert werden. Fallweise kann das Ergebnis der Gewebsuntersuchung eine zweite Operation (Nachexcision) notwendig machen. Bösartige Tumore können Absiedelungen in den Lymphknoten des Gesichtes oder des Halsbereiches setzen. In diesem Fall muss eine Entfernung dieser angeschlossen werden (teilweise) oder vollständige Halslymphknotenausräumung =Neck-Dissektion, siehe eigenes Aufklärungsblatt).

Die Operation wird vorwiegend in Lokalanästhesie durchgeführt. Ist ein ausgedehnter Eingriff notwendig, wird in Allgemeinanästhesie (=Vollnarkose) operiert.

Entsteht durch die Entnahme der Geschwulst ein größerer Hautdefekt, muss dieser durch Hautverschiebungen oder Transplantation gedeckt werden.



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